Zur Familie der Eigentümer

Katharina und Kilian Hofmann vor ihrem Haus in Omersbach

 

Als Kilian Hofmann das Areal mit den Grundmauern der Teufelsmühle erwarb, hatte seine Frau Katharina laut Augenzeugen vor Schreck die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Ausgerechnet dieses heruntergekommene Gemäuer in dem verrufenen Teufelsgrund, wo es nicht mit rechten Dingen zugehen soll und der Teufel sein Unwesen treibt.

Es ist nachweislich belegt, dass sie niemals in ihrem Leben aus Angst vor dem Teufel die Teufelsmühle betreten hat.

Sein Sohn Alfred dagegen war von Anfang an der Teufelsmühle mit Haut und Haaren verfallen und übernahm mit Freude die Rolle des Teufelsmüllers.

die Familie des Teufelsmüllers Alfred Hofmann, 1949

 

Seine Ehefrau Anna, eine gebürtige Oberpfälzerin aus Amberg, war die starke Frau an seiner Seite, die mit ihm überall hinging, selbst in die Teufelsmühle. 1949, als aus der Teufelsmühle ein Gasthaus wurde, war sie die Teufelsmüllerin und Wirtin, die in der kleinen Küche den Kochlöffel schwang.

Alfred Hofmann mit seinem Bruder in der Omersbacher Schreinerei

 

 

 

Die Teufelsmüller hatten fünf Kinder, zwei Buben und drei Mädchen, die einen großen Teil ihrer Kindheit und Jugend in der Teufelsmühle verbrachten. Da war es unausweichlich, dass das Teufelsmühlen-Gen auch auf die Kinder und Enkelkinder übersprang. Wie ihre Vorfahren lieben auch sie die Teufelsmühle und sorgen dafür, dass sie für die nächsten Generationen erhalten bleibt.

 

Die Nachfahren des Teufelsmüllers